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Vereinsgeschichte

Der Neuanfang

Am 24. Mai 1957 trafen sich einige ehemalige Turner und besprachen die Wiedergründung des Turnvereins. Am 5. Juli fand dann im Saale Höllein die Gründungsversammlung statt. Außer viel Idealismus und der alten Fahne war nichts in die neue Zeit gerettet worden. Die Fahne hatte Hans Müller vor den Alliierten versteckt.

Als erster Vorstand nach dem Krieg wurde Adam Müller gewählt. Herbert Zellmer als zweiter Vorsitzender, Ferdinand Fischer und Hans Meusel als Schriftführer und Kassier standen ihm zurSeite. Den Turnbetrieb leiteten Herta Haumann und Walter Goldmann, Zeugwart war Hans Müller.

Aber schon im Oktober 1958 traf den Verein ein neuer Schlag, der Höllein-Saal wurde gekündigt, so dass ein geregelter Turnbetrieb nicht mehr möglich war. Ein Jahr später beschloss dann der Gemeinderat unter Vorsitz von Bürgermeister Albert Blankertz den Neubau einer Schulturnhalle und dem Turnverein wurde zugesichert, die Halle nach Fertigstellung benutzen zu dürfen. Am 5. März 1960 war es so weit. Mit einem Schauturnen der Oberfrankenriege wurde die Halle ihrer Bestimmung übergeben. Wöchentlich nahmen nun über 250 Kinder und Erwachsene an den Turn- und Gymnastikstunden teil. Im Dezember 1960 zeigte die Kunstturnriege von 1860 München in Redwitz ihr Können. Es war eine großartige Werbung für das Turnen vor ausverkauftem Haus.

In den nächsten Jahren ging es beim TV, vor allem bei der Leichtathletik, steil bergauf. Viele Regionaltitel und gute Platzierungen bei deutschen und bayerischen Meisterschaften konnten gewonnen werden. Die Namen der erfolgreichsten Leichtathletinnen und -athleten sind:
Klaus Müller, Ulrike und Anita Stepanek, Volker Hühnlein, Pia Karl, Nina Runge und Sabine Rinke.

Der Verein hatte 143 Mitglieder. In dieser Zeit war Jürgen Fusch Oberturnwart und Günther Walosczyk, als Nachfolger von Adam Müller, 1. Vorsitzender. Adam Müller, der 54 Jahre im Turnverein auf den verschiedensten Posten, zuletzt als Vorsitzender und Ehrenvorsitzender, gewirkt hatte, verstarb 1973.

Jürgen Fusch gab nach 20-jähriger Tätigkeit seinen Posten als Oberturnwart auf. Im Laufe der Jahre hatte die Leichtathletik, vor allem durch die stärker aufkommenden Ballsportarten, an Attraktivität verloren, so dass besonders im Jugend- und Schülerbereich der Nachwuchs fehlte.